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Baunetz

neues vom Baunetz

 
  • Détour de France - BAUNETZWOCHE#270


    18.05.2012
    • Special: Das Collectif Etc tritt in die Pedale und erforscht in Frankreich neue Methoden der Stadtgestaltung. Ein Portrait über junge Architekten auf Um- und Abwegen
    • Interview: Andreas Murkudis erzählt von den Qualitäten des White Cube, seinem Design-Sortiment jenseits des Mainstream und dem Bikini-Haus in Berlin
    • Re-architecture: Im Pariser Pavillon de l'Arsenal präsentiert eine Ausstellung Projekte junger europäischer Architekten, die ihre gebaute Umwelt neu interpretieren

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  • Auf Sendung - CCTV-Tower in Peking eröffnet


    18.05.2012
    Eigentlich sollte er 2008 zur Eröffnung der Olympischen Sommerspiele in Peking fertig gestellt werden, nun wird er pünktlich zu den diesjährigen Olympischen Sommerspielen in London eröffnet. Nach zehn Jahren Planungs- und Bauzeit geht die neue Zentrale des chinesischen Staatsfernsehens China Central Television, kurz: CCTV, endlich ab Juni auf Sendung; am Mittwoch wurde das von dem Architektenduo Rem Koolhaas und Ole Scheeren (Office for Metropolitan Architecture OMA) entworfene Großprojekt offiziell eröffnet. Der unübersehbare Neubau kann bereits eine lange Geschichte erzählen: Nach dem Wettbewerbsgewinn von OMA Ende 2002 wurde der Bau wegen zu hoher Kosten im Frühling 2004 zunächst gestoppt. Der komplizierte technische Innenausbau verlangsamte die wiederaufgenommenen Bauarbeiten erheblich und kurz nach der Fertigstellung der Fassade des 230 Meter hohen CCTV-Towers im Sommer 2008 verursachte der Brand des benachbarten Mandarin Oriental (TVCC) Gebäudes im Februar 2009 erneute Bauverzögerungen. Mit einer Bruttogeschossfläche von über 473.000 Quadratmetern (fast einem halben Quadratkilometer!) gilt das CCTV-Headquarter nach dem Pentagon in Washington als das zweigrößte Bürogebäude...

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  • Bi-Bi-Bicycle - NL Architects bauen Pavillon in China


    18.05.2012
    Dach mit doppelter Funktion: NL Architects haben einen Pavillon für die chinesischer Provinz Hainan entworfen – dessen Dach schützt nicht nur vor Hitze und Sonne im tropischen Klima, sondern lässt sich gleichzeitig als Open-Air Velodrom nutzen. Der Bau ist eine Kombination aus Café und Radrennbahn und Teil eines Urlaubs-Resorts. Ein verglastes Restaurant-Café im Erdgeschoss trägt die ovale Schalen-Struktur, auf der Radsportbegeisterte ihre Runden drehen können. Es beherbergt außerdem Toiletten- und Waschräume, sowie eine Fahrrad-Ausleihe. Zwei Treppen mit Rampe führen im Inneren hinauf auf die Radstrecke. Das Velodrom-Dach ragt über das tragende Café hinaus und bildet so ein schattenspendendes Vordach, das sich gleichmäßig um den tragenden Unterbau zieht und so eine Terrasse für die Besucher bildet. Die Form des Dachgesimsbogens erinnere an traditionell-funktionale Pagodendächer, so die Architekten. Die Idee erinnert ein wenig an den für die Expo 2010 in Shanghai entworfenen dänischen Pavillon von BIG (siehe BauNetz-Meldung vom 29. September 2008). Bjarke Ingels' überdimensionale Schleife war mit rund 1.500 Rädern befahrbar, die symbolisch für einen modernen, nachhaltigen und...

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  • Lange Halbwertszeit - Baubeginn des Arnheimer Bahnhofs


    18.05.2012
    Was lange währt, wird gut! Vor über zehn Jahren gewannen UN Studio den Wettbewerb für den neuen Bahnhof von Arnheim – nun wird endlich gebaut. Bislang galt das komplexe Design als unrealisierbar und als Folge dessen fand sich kein Bauunternehmer, der das Risiko auf sich nehmen wollte. Nun wurde ein Vertrag zwischen dem niederländischen Bahnunternehmen ProRail und dem Baukonsortium Ballast Nedam / BAM unterschrieben, die sich verpflichten, den Bahnhof bis 2014 zu errichten und noch in diesem Jahr mit dem Bau zu beginnen. Der Bahnhof schließt eine Tiefgarage, Büros, einen Tunnel und eine Brücke mit ein und funktioniert als wichtiges Bindeglied zwischen Busbahnhof, Parkplatz und Fahrradstation, die sich alle auf verschiedenen Ebenen befinden. Die Hauptstruktur besteht aus 50 Teilen, die vorgefertigt und später auf der Baustelle miteinander verschweißt werden. Der Bau soll keine Auswirkungen auf den Schienenverkehr haben.

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  • Kreativquartier München - Städtebaulicher Ideenwettbewerb entschieden


    18.05.2012
    Obwohl sie eine der dicht bebautesten Städte ist, bietet auch München noch Entwicklungspotential für ganze Quartiere. Nordwestlich der Münchner Maxvorstadt, auf einem ursprünglich militärisch genutzten, 20 Hektar großen Areal an der Dachauer Straße, soll ein Kreativquartier entstehen, in dem Wohnen und Arbeiten mit Kunst, Kultur und Wissen verbunden werden sollen. Am Dienstag wurde der dafür ausgelobte städtebauliche und landschaftsplanerische Ideenwettbewerb „Stadt kreativ denken – das Kreativquartier an der Dachauerstraße“ entschieden; die Jury vergab vier Preise und vier Ankäufe:
    • 1. Preis: TELEINTERNETCAFE, Berlin / TH treibhaus landschaftsarchitektur, Berlin
    • 3. Preis: LAUX Architekten GmbH München /NOWAK Landschaftsarchitekten, München
    • 3. Preis: Trojan Trojan + Partner Architekten, Darmstadt / WGF Objekt GmbH Landschaftsarchitekten, Nürnberg
    • 4. Preis: Jan Foerster, Teamwerk Architekten, München / Michael Hinnenthal, Daniel Schaar, Landschaftsarchitekten, München
    • Ankauf: MORPHO-LOGIC Architekten, München / michellerundschalk Landschaftsarchitektur, München
    • Ankauf: Brederlau + Holik Architekten, Braunschweig / Lucia Grosse-Bächle, Landschaftsarchitektin, Hannover
    • Ankauf: 711LAB...

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  • Moderne Geisterstädte - Ausstellung an der TU Berlin


    18.05.2012
    Für alle, die diese Ausstellung letzten Sommer im Rahmen des Architektursommers Rhein-Main (siehe auch BauNetz-Meldung vom 5. August 2011) verpasst haben, gibt es eine Chance, den Besuch nachzuholen: „Moderne Geisterstädte“ eröffnet am kommenden Donnerstag im Architekturmuseum der TU Berlin. „Verlassene Städte“, so die Veranstalter, „sind nicht zwangsläufig Fälle für den Archäologen“, obwohl die zahllosen Siedlungen der Gegenwart, die aus unterschiedlichen Gründen sich selbst überlassen werden, häufig nicht bis in die öffentliche Wahrnehmung vordringen. Die Redaktion der Bauwelt zeigt nun einen Querschnitt dieser unbekannten, teils bizarren modernen Geisterstädte anhand von sechs Beispielen: die japanische Inselstadt Hashima als Projektionsflächen für urbane Mythen, die aserbeidschanische Inselstadt Neft Dashlari als erste Ölplatttform der Welt, Pripjat als ehemalige Musterstadt der Arbeiter bei Tschernobyl, Varosha (Zypern), als einstiges Urlaubsparadis sowie Ordos (China) als boomende Geisterstadt. Hinzu kommt als historisches Beispiel Groß-Angkor, das als blühende Millionenstadt durch einen Klimawandel unterging. Die Ausstellung schließt mit einem Blick in die Zukunft, indem sie...

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  • Olympia-Schleifen - Kapoors Turm in London eröffnet


    16.05.2012
    Er war schon während der 18-monatigen Bauphase umstritten, jetzt wurde er für das neugierige und nach wie vor gespaltene Publikum freigegeben: Die künstlerische Landmarke der Olympischen Spiele in London 2012, der ArcelorMittal Orbit des indisch-britischen Künstlers Anish Kapoor ist eröffnet. Die gewundene Stahlkonstruktion ist in Zusammenarbeit des Bildhauers mit dem Künstler-Ingenieur Cecil Balmond entstanden und wurde zwischen dem Olympischen Stadion der Architekturbüros Populous und Happold und der Schwimmhalle von Zaha Hadid errichtet (siehe auch BauNetz-Meldung vom 2. Februar 2005). Rot lakierte Schleifen schlingen sich um- und ineinander bis in knapp 115 Meter Höhe. Die Skulptur ist damit die höchste Großbritanniens und 22 Meter höher als die New Yorker Freiheitsstatue. Die „bleibende Erinnerung“ an die Olympischen Spiele 2012 kann aber nicht nur von unten betrachtet, sondern über 455 Stufen erstiegen und durchwandert werden. Aussichtsplattformen mit insgesamt 300 Quadratmetern bieten einen Panoramablick auf das Olympia-Areal und die 20 Meilen entfernte Londoner Skyline. Für die Konstruktion wurden 2000 Tonnen Stahl verbaut, angeblich 63 Prozent davon wiederverwertetes...

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  • Neue Wege - Grundsteinlegung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung


    16.05.2012
    Gestern wurde in Berlin der Grundstein für das neue Gebäude des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) gelegt. Der Entwurf des Architekturbüros Heinle, Wischer und Partner ist im letzten Jahr aus einem ÖPP-Vergabeverfahren hervorgegangen, für das sich fünf Konsortien aus Baufirmen mit jeweils einem Architekturbüro um den Auftrag bewarben. In Deutschland ist es das erste zivile Bundesgebäude, das als Öffentlich-Private Partnerschaft (ÖPP) geplant, gebaut, finanziert und betrieben wird. „Neue Wege“ nennt das die Bundesministerin Annette Schavan, die sich außerdem darüber freut, dass in Zukunft ihre bisher auf drei Standorte verteilten Berliner Mitarbeiter an einem Ort zusammengeführt werden. Die Hoffnung finanzieller Einsparungen scheinen aufzugehen: Das Angebot des im ÖPP-Vergabeverfahren siegreichen Konsortiums unter der Führung der Unternehmen BAM Deutschland AG und Amber GmbH ist um fast zehn Prozent günstiger als es ein Bau in konventioneller Eigenrealisierung wäre. Darüber hinaus trägt das ÖPP-Verfahren zur langfristigen Kostensicherheit für den Bund bei. Der Neubau wird auf einer Fläche von rund 54.000 Quadratmetern in unmittelbarer Nähe des Berliner Hauptbahnhofs...

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  • Heile Welt - Stadtvision für Thailand


    16.05.2012
    Man sollte meinen, das Büro plant wie sein Name lautet: Supermachine Studio aus Thailand hat die Vision einer Stadtmaschine entwickelt, allerdings auf stark naturbezogene, nicht rein technische Art. Ausgangspunkt für die Vision sind die immer wiederkehrenden und sich verschärfenden Wasserprobleme, die Thailand hat; je nach Jahreszeit und Landstrich mit zu viel oder zu wenig Wasser. Der unverantwortliche Umgang mit den Reserven in der Landwirtschaft und die explosionsartige Ausdehnung der großen Städte haben den Wasserhaushalt bedrohlich aus dem Gleichgewicht gebracht. Die Stadt Nakornsawan nördlich von Bangkok ist von zwei Flüssen umgeben und wird regelmäßig überschwemmt. Das sind die Bewohner gewöhnt. Die Situation wurde erstmals dramatisch als 2011 die schützenden Dämme brachen und die gesamte Stadt über einen Meter unter Wasser stand. Hier setzen die Planungen an: Zwischen den beiden Flüssen östlich der Stadt soll ein 20 Kilometer langer und 150 Meter hoher Erdhügel aufgeschüttet werden. Er soll als gigantisches Wasserreservoir für 1500 Millionen Kubikmeter Wasser dienen, das zusammen mit weiteren „hydrologischen Werkzeugen“ wie Saug- und Pumpvorrichtungen während der Monsunzeit...

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  • Kármánsche Wirbelstraßen - SOM legt Grundstein in China


    16.05.2012
    In dieser Woche wurde der Grundstein für ein weiteres Hochhaus des amerikanischen Architekturbüros Skidmore Owings & Merrill (SOM) in China gelegt. Der CTF Tianjin Tower erhält 96 Stockwerke und wird mit seinen 530 Metern Höhe laut dem Rat für hohe Gebäude und städtischen Lebensraum (CTBUH) auf Platz 14 der höchsten Gebäude der Welt gelistet, die bis zum Jahr 2020 entstehen sollen. In dem Gebäude sollen neben Büros auch 300 Apartments und ein Hotel entstehen. Die geschwungene, aerodynamisch geformte Glasfassade ist das Ergebnis ausgiebiger Tests im Windkanal, bei denen 18 unterschiedliche Volumen auf ihr Verhalten bei starken Winden und seismischen Erschütterungen geprüft wurden. Hinter der wellenförmig aufsteigenden Außenhülle liegen acht Stützen, die das Gebäude aussteifen und Schwingungen minimieren sollen. Im gesamten Turm wurden zusätzlich mehrstöckige Luftdurchlässe platziert, die sogenannte Kármánsche Wirbelstraßen verhindern, ein Phänomen aus der Strömungsmechanik, bei dem sich hinter einem umströmten Körper gegenläufige Wirbel ausbilden können.

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  • Ungetüme im Stadtbild - Tagung in Reutlingen


    16.05.2012
    „Ungetüm im Stadtbild“ oder „Klotz in der Kleinstadt“: zwei populäre Bezeichnungen für Großbauten der 60er und 70er Jahre. Eine Tagung in Reutlingen setzt sich jetzt mit dem Erbe dieser Epoche, vor allem der großen Bauten wie Stadt- und Rathäuser, auseinander. Der Titel: „Klötze und Plätze. Wege zu einem neuen Bewusstsein für Großbauten der 1960er und 1970er Jahre“. Die Tagung findet am 4. und 5. Juni statt, Anmeldeschluss ist der 24. Mai. Veranstalter ist der Bund Heimat und Umwelt BHU, der sich als Bundesverband der Bürger- und Heimatvereine in Deutschland definiert. Kooperationspartner sind unter anderem das Deutsche Nationalkomitee für Denkmalschutz, der Deutscher Städtetag, die Bauhaus-Universität Weimar (Professur für Denkmalpflege und Baugeschichte) und die Vereinigung der Landesdenkmalpfleger in der Bundesrepublik Deutschland. Die Tagung richtet sich an alle, die an den Themenfeldern Architektur, Baukultur, Stadtplanung und Denkmalpflege interessiert sind, dort beruflich und fachlich tätig sind oder sich bürgerschaftlich in diesem Bereich engagieren. Auch die universitäte Forschung sowie studentische Initiativen sind ausdrücklich willkommen. Tagung: Mo, 4. 6. 2012, 9.30 Uhr...

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  • Atelier Bow-Wow - Ausstellung in Berlin


    16.05.2012
    Wer kennt sie nicht, die zwei Publikationen „Made in Tokyo“ und das „Pet Architecture Guidebook“, in denen der Großstadtdschungel Tokio anschaulich untersucht wird. Neben solchen Forschungsprojekten arbeitet das japanische Atelier Bow-Wow aber auch an Projekten wie dem Swayhouse, der Galerie in Dänemark oder dem zu Stadtforschungsprojekten um die Welt wandernden „Think Tank“-Pavillon, das vieldiskutierte BMW Guggenheim Lab, das gerade am Pfefferberg entsteht. Die Galerie Aedes widmet in diesem Rahmen den japanischen Architekten zuvor eine Ausstellung, die am nächsten Dienstag eröffnet wird. „In the State of Spatial Practice - Public Space by Atelier Bow-Wow“ stellt anhand von drei Projekten die praktische und theoretische Auseinandersetzung des Atelier Bow-Wow mit dem öffentlichen Raum vor: der Miyashita Park, das Kitamoto KAO Project und das BMW Guggenheim Lab. Anhand von sozialen Experimenten vertiefen die Architekten Yosiharu Tsukamoto und Momoyo Kaijima vom Atelier Bow-Wow ihre Auseinandersetzung mit dem öffentlichen Raum, die sie im Rahmen internationaler Kunstbiennalen an unterschiedlichen Orten der Welt durchgeführt haben. In diesen Projekten wurden die Beziehungen zwischen...

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  • Sommerhaus, später - Ferienhaus im Südburgenland


    15.05.2012
    „Sommerhaus, später”, hieß das erste gedruckte Buch von Judith Hermann, in dem die Berliner Autorin sechs großartige Kurzgeschichten erzählt. Das ist nun fast 15 Jahre her. „Sommerhaus Südburgenland“ heißt das erste gebaute Projekt von Judith Benzer, mit dem die junge Architektin, die 2007 an der TU Wien diplomierte, Ende letzten Jahres ein beeindruckendes Debut vorgelegt hat. Dafür wurde das kleine Haus in Deutsch Tschantschendorf bereits mit dem diesjährigen Holzbaupreis Burgenland ausgezeichnet. Es ist eine scharfkantige Kubatur, die sich in ihrer Einfachheit und homogenem Erscheinungsbild in die Umgebung einfügt. „Durch die Nutzung als Sommerhaus und spätere Einrichtung eines Weinkellers inklusive der Produktionsflächen, orientiert sich das Gebäude in seiner Formgebung an der für das Südburgenland typischen Kubatur des Kellerstöckels“, erklärt die Wiener Architektin, die das Haus gemeinsam mit den Tragwerksplanern Merz Kley Partner (Dornbirn) realisiert hat. Während die Kellerräume, die für die Weinlagerung und Produktion vorgesehen sind, in Stahlbeton-Massivbauweise ausgeführt wurden, sind Erd- und Obergeschoss, die der Wohnnutzung dienen, als reiner Holzbau errichtet. „Dabei...

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  • Vertikales Flimmern - Perrault plant Hochhaus in Seoul


    15.05.2012
    Seoul boomt weiter. Die südkoreanische Metropole inmitten des zweitgrößten Ballungsraums weltweit erfindet ihr historisches Zentrum – zugleich ein Verkehrsknotenpunkt – neu: Hier soll als Symbol und „Wachstumsmaschine“ des 21. Jahrhunderts ein neues Geschäftsviertel auf 587.000 Quadratmetern entstehen. Für diese ehrgeizigen Pläne setzt ein Zusammenschluss der 30 größten Firmen Südkoreas auf internationale Koryphäen. Bereits 2008 fand ein städtebaulicher Wettbewerb statt, den Daniel Libeskind mit seinem Masterplan „Archipelago 21“ gewann (siehe auch BauNetz-Meldung vom 15. Mai 2009). Die Idee einer Inselgruppe aus durch einen Park verbundenen Hochhäusern für den zukünftigen Yongsan International Business District wurde im Herbst 2011 mit dem Auftrag an 15 namhafte Architekturbüros, Entwürfe zu liefern, fortgesetzt. Dominique Perrault hat nun Anfang Mai auf einer Pressekonferenz in Seoul seine Hochhauspläne vorgestellt. Dass er der einzige französische Architekt ist, der eingeladen wurde, mag am Erfolg seiner 2009 realisierten Ewha Womans University liegen (siehe BauNetz-Meldung vom 2. Mai. 2008). Das 300 Meter hohe Gebäude folgt dem Auftrag, anstelle der bereits bestehenden...

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  • Fenster wie Augen - Hotelneubau in Wien eröffnet


    15.05.2012
    Auf einem nur 153 Quadratmeter großen Grundstück hat das Wiener Büro von BWM Architekten gemeinsam mit dem Architekten Michael Manzenreiter in der Wiener Innenstadt – unweit des Stephansdoms – ein Hotelgebäude errichtet, dessen Fassade geradezu provokant aus der umgebenden k.u.k.-Architektur heraussticht. Der Neubau, entworfen und gestaltet von Manzenreiter, wurde im April eröffnet. Für die Fassadengestaltung zeichnen BWM Architekten verantwortlich. Die sanft gebogene Eckfassade des neunstöckigen Hotel Topazz mit 32 Zimmern und einem Penthouse, besteht aus liegenden ovalen Fensteröffnungen und einer dunklen Verkleidung aus Glasmosaik. Wie Augen öffnen sich die leicht vorspringenden Fenster in den Stadtraum. Im Inneren kann sich der Hotelbesucher in seinem Zimmer in die Fenster legen und so bequem das Treiben vor seinem Fenster beobachten. Die versetzte Anordnung der ovalen Fenster nimmt die unterschiedlichen Geschosshöhen der Nachbargebäude und die Höhenbezüge der langen Fassadenfront des nahen Hohen Marktes auf und erweist mit der sanften Rundung seinem Vorgängerbau eine Reverenz, dessen Fassade durch eine runde Auskragung gekennzeichnet war. Doch die Hotelwebsite geht noch...

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